Bestimmung bezüglich Dressenwahl

Bestimmung bezüglich Dressenwahl

Aus gegebenem Anlass weisen wir darauf hin, dass gruppeninterne Vereinbarungen, wonach der Heimverein entscheiden kann mit welcher Dressenfarbe er antritt und somit der Gastverein mit einer entsprechend abweichenden Dress anreisen muss, grundsätzlich zulässig sind. Dies wird in vielen Gruppen auch so praktiziert und soll dem Heimverein ermöglichen, seine Sponsoren attraktiv zu transportieren und so einen entsprechenden finanziellen Nutzen zu lukrieren.

Sollte ein derartiger Gruppenbeschluss bestehen, ersuchen wir die Vereine aus Gründen der sportlichen Fairness, sich auch entsprechend daran zu halten.

Treten jedoch zu einem Spiel die beiden Vereine mit Farben an, die zu Verwechslungen Anlass geben könnten, so tritt, ungeachtet einer allfälligen Gruppenvereinbarung, § 22, Abs. 2, der Meisterschaftsregel in Kraft, demzufolge der veranstaltende Verein (Heimverein) die Dress zu wechseln hat.

 

Die anzuwendende Bestimmung im genauen Wortlaut:

Meisterschaftsregeln

§22 Dressen

(1)   Beide Mannschaften müssen in deutlich voneinander abweichenden Dressenfarben (Leibchen und Hose) antreten. Sämtliche Dressen müssen sich deutlich von jener des Schiedsrichters unterscheiden.

(2)   Der veranstaltende Verein muss, wenn sein Gegner Farben trägt, die zu Verwechslungen Anlass geben können, in andersfarbigem Dress antreten.

(3)   Im Kampfmannschaftsbereich hat der veranstaltende Verein abweichend von Abs. 2 das Recht, die von ihm in Fußball-Online hinterlegten Dressenfarben zu wählen. Er muss in diesem Fall dem Gegner, falls dieser Farben trägt, die zu Verwechslungen Anlass geben können, kostenlos eine Garnitur Dressen zur Verfügung stellen.

(4)   Der Tormann muss sich in den Farben seiner Kleidung deutlich von den anderen Spielern und dem Schiedsrichter unterscheiden.

(5)   Jede Mannschaft darf auf ihrer Spielkleidung in einheitlicher und diskreter Form werben. Je ein Spieler pro Mannschaft darf eine andere, auch zusätzliche Werbung als die übrigen Spieler seiner Mannschaft tragen. Jede Werbung darf in ihrer Gesamtwirkung das einheitliche Aussehen der Mannschaftskleidung nicht stören.

(6)   Es darf nur in Dressen mit Rückennummern gespielt werden. Die Rückennummern müssen mit den Nummern am Online-Spielbericht übereinstimmen.

(7)   Für die Einhaltung dieser Bestimmungen haben die Schiedsrichter zu sorgen.

 

 

Foto. GEPA/Coca Cola Cup