Comeback nach neun Jahren

Comeback nach neun Jahren

Oberösterreich ist 2014 zum fünften Mal Austragungsort der Schülerliga-Bundesmeisterschaft. Zehn Teams rittern von 21. bis 26. Juni in der Attersee-Region um den Sieg - und eifern gleichzeitig prominenten Vorbildern wie David Alaba oder Heinz Lindner nach.

 

Emotionsgeladene, fesselnde und faire Spiele - dafür steht die Sparkasse-Schülerliga seit 39 Jahren. Und zudem als Garant, dass zahlreiche spätere Stars am österreichischen Fußball-Himmel ihre ersten Sternstunden erleben. Denn auch David Alaba, Zlatko Junuzovic, Andreas Ivanschitz und Aleksandar Dragovic haben schon im Schülerliga-Trikot gekickt. Während auch einige prominente Oberösterreicher aufzeigen konnten: Andi Ulmer vom überlegenen Tabellenführer Red Bull Salzburg verwertete im Bundesfinale 1998 zwei Elfmeter. Heinz Lindner, der im Herbst im Trikot von Meister Austria Wien in der Champions League Bestleistungen zeigte, war fünf Jahre später mit zwei parierten Elfmetern der gefeierte Held. Und Rapid-Verteidiger Michael Schimpelsberger war im Endspiel 2004 sogar dreifacher Torschütze . . .

 

Wird sich auch heuer wieder ein Landsmann aus dem Jahrgang 2001 oder jünger in Szene setzen können? Fakt ist, dass die Bundesmeisterschaft 2014 in Oberösterreich über die Bühnen gehen wird, unser Bundesland damit nach 1977, 1987, 1996 und 2005 zum fünften Mal Austragungsort ist. Die zwei Gruppen mit je fünf Teams absolvieren ihre Spiele nämlich in Kammer und Lenzing, Gampern wird Schauplatz der Semifinali, St. Georgen im Attergau jener der Platzierungsspiele - und die große Finalveranstaltung wird am 26. Juni in Vöcklamarkt stattfinden! Womit die Entscheidung über den Champion erstmals in der Geschichte der Schülerliga auf Kunstrasen fallen wird. Zusätzlich zu den neun Landesmeistern, die aus insgesamt 770 Teams ermittelt werden, komplettiert übrigens Oberösterreichs Vizemeister das Teilnehmerfeld.

 

Apropos: Obwohl die Sport-NMS Linz-Kleinmünchen mit sechs Bundesmeistertiteln lange das Aushängeschild war, so hat zumindest in der jüngeren Vergangenheit die SHS Ried mit drei Landesmeistertriumphen binnen vier Jahren die Vormachtstellung übernommen. Oberösterreich wird aber auf jeden Fall gut repräsentiert werden. Dafür sorgt nicht nur die ORF-Übertragung des Endspiels, sondern auch der touristische Mehrwert der Veranstaltung. Die Ferienregion Attersee wird dank der Bundesmeisterschaft 1500 Nächtigungen verbuchen und sich auch in punkto Rahmenprogramm von der besten Seite zeigen. Neben der Eröffnungsfeier im Yachthafen in Kammer am 21. Juni werden etwa auch Schifffahrten am Attersee, Gipfelgespräche am Kienesberg oder Besuche im Hochseilgarten bleibende Eindrücke hinterlassen.