Relegation & Pflichtbewerb

Relegation & Pflichtbewerb

Ein äußerst positives Fazit kann der OÖ FUSSBALLVERBAND nach der Premiere der Relegation im OÖ-Unterhaus ziehen: Länger Spannung in der regulären Meisterschaft, Gänsehautstimmung bei den Duellen um "Alles oder Nichts" sowie ein echter Fanansturm auf den Plätzen - alle Ziele, die man sich bei der Einführung der Relegation gesetzt hat, sind aufgegangen. Bemerkenswert: In zwölf Duellen setzte sich gleich neun Mal der vermeintliche Underdog durch - und bei fast allen Partien durfte sich der Heimverein über einen Zuseherrekord freuen. Die Relegation wird es daher natürlich auch am Ende der Meisterschaft 2012/13 geben. Die Bestimmungen wurden dahingehend geändert, dass die Relegation nächstes Jahr als eigener Bewerb geführt wird. Das hat zur Folge, dass analog zur Relegation zwischen der zweithöchsten und dritthöchsten Leistungsstufe die Verwarnungen gestrichen werden. Das heißt, gelbe und gelb-rote  Karten werden nach Ende der regulären Meisterschaft gestrichen. Lediglich Rotsperren besitzen weiterhin Gültigkeit.

 

Sehr erfreulich ist zudem, dass alle Vereine in Oberösterreich die Pflichtmannschaften für das Spieljahr 2012/13 stellen konnten. Die Bestimmungen des OÖ FUSSBALLVERBANDES sehen vor, dass Vereine, die an einem Pflichtbewerb für Kampfmannschaften teilnehmen, verpflichtend eine 1b-Mannschaft beziehungsweise eine Reservemannschaft sowie mindestens zwei Nachwuchsteams stellen müssen. Diverse Auflagen wie etwa die Altersstufe sind individuell nach der Höhe der Spielklasse geregelt. Der Sinn und Zweck der Pflichtmannschaften ist eine durchgängige Betätigungsmöglichkeit vom Kinder- bis zum Erwachsenenfußball, eine Verminderung der Drop-Out-Quote speziell im alterssensiblen Bereich, eine Steigerung der absoluten Zahl der Nachwuchsteams in Oberösterreich  sowie eine Optimierung des Leistungsniveaus. Aufgrund der demografischen Entwicklung werden die aktuellen Bestimmungen derzeit evaluiert - mit dem Ziel, diese wenn notwendig mit Beginn der Saison 2013/14 an die zeitgemäßen Bedingungen anzupassen.