OÖ-Spitzenreferees

OÖ-Spitzenreferees

Nummer 1 im Bundesländervergleich

Mit dem Start der Bundesliga geht es auch für Oberösterreichs Spitzenreferees wieder richtig los. Andreas Feichtinger und Oliver Drachta sind bereits in der 1. Runde der tipp3-Bundesliga beziehungsweise der Ersten Liga im Einsatz. Darüber hinaus finden sich noch Thomas Prammer, Manuel Schüttengruber und Dieter Muckenhammer auf der vom ÖFB fixierten Schiedsrichterliste 2012/13 für die beiden höchsten Spielklassen. Auf dieser sind insgesamt 24 Referees nominiert, Oberösterreich stellt mit fünf so viele wie kein anderes Bundesland.

 

 

Im Vorfeld des Meisterschaftsstarts haben die Referees einen dreitägigen Lehrgang absolviert, bei dem folgende Schwerpunkte für die kommende Saison vermittelt wurden:

 

1) Null Toleranz bei Gesundheitsgefährdung!

Zweikampfverhalten, das die Gefährdung des Gegenspielers billigend in Kauf nimmt, ist mit der entsprechenden Disziplinarmaßnahme zu ahnden.

 

2) Massenprotest ("Mobbing") bestrafen!
Das Umringen des Schiedsrichters von reklamierenden Spielern ist ebenso wie Massenrangeleien von mehreren Spielern unsportlich - der/die Verursacher ist/sind mit Gelben Karten zu bestrafen.

 

3) Dauerbrenner Strafraum!

Keine Toleranz bei Halten/Stoßen/Leibchen ziehen. Einheitliche Vorgangsweise bei gleichartigen Vergehen von Angreifern und Verteidigern ebenso wie bei den Disziplinarkarten.

Augenmerk der richtigen Ausführung eines Strafstoßes schenken!

Jede Handlung eines Spielers, welche gesetzt wird, um den Schiedsrichter zu täuschen, ist unsportlich und daher mit einer Gelben Karte zu bestrafen.

 

4) Freistoß = Angreiferchance!

Nach einem Freistoß-Pfiff sind alle Maßnahmen zu setzen, die der angreifenden Mannschaft eine möglichst rasche Durchführung und damit neue Angriffschance bietet.

Jegliche Handlung der verteidigenden Spieler (Ball mitnehmen, Vorstellen, Blocken des Balles nach der Ausführung, zu früh aus der Mauer laufen), die die korrekte und rasche Ausführung verhindert ist eine Unsportlichkeit.