Strafausschuss

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20 Spiele Sperre nach Faustschlag

Leider war der Start in das Fußball-Frühjahr 2012 nicht frei von einigen negativen Vorfällen, weshalb der Strafausschuss des OÖ FUSSBALLVERBANDES hohe Strafen aussprechen musste. Ein Spieler aus der 2. Klasse Süd wurde nach einem Faustschlag in das Gesicht eines Gegenspielers für 20 Spiele gesperrt. Immerhin 13 Spiele hat auch ein Akteur aus der 2. Klasse Mitte ausgefasst, den den Schiedsrichter bespuckt und beschimpft hatte. Für Aufsehen hatte zudem ein weiterer Vorfall gesorgt: Bei einem Freundschaftsspiel gegen einen Bezirksligisten war ein Spieler eines Vereins der 1. Klasse Mitte aufgrund einer Beleidigung des Gegenspielers ausgeschlossen worden - im Speziellen hat es sich dabei um eine rassistische Bemerkung gehandelt.

Gerade in solchen Fällen sieht sich der Strafausschuss des OÖ FUSSBALLVERBANDES gezwungen, hart durchzugreifen und so zu untermauern, dass Rassismus am Fußballplatz nichts verloren hat und kein Kavaliersdelikt ist. Der Spieler erhielt nun nach § 112, Abs. 1, der ÖFB-Rechtspflegeordnung neben einer unbedingten Sperre von fünf Pflichtspielen zudem eine Geldstrafe in Höhe von 1000 Euro. Es wird darauf hingewiesen, dass Urteile in solchen Fällen in Zukunft sicher nicht milder ausfallen werden, zumal in der Rechtspflegeordnung Geldstrafen von bis zu 10.000 Euro vorgesehen sind.